Sonntag, 15. November 2009

Die Zukunft des MMA: Tyson Griffin

Bei UFC 108 dürfen wir ihn das nächste mal gegen Jim Miller beobachten: Tyson Griffin ist eines der größten Talente des MMA-Sports.
Er bringt alles mit, was den modernen Kampfsportler auszeichnet: Phänomenales Striking, phantastisches Ringen und ein unterbewertetes BJJ. Er kann sein Ringen dazu benutzen, um den Kampf auf den Füßen zu halten, was schon jetzt sehr an Chuck Lidell erinnert.
In seinem Kampf gegen Gleison Tibau etwa erlitt er eine vielzahl von Takedowns, benutzte sein Ringen jedoch immer wieder dazu, schnell aufzustehen und mit dem Striking fortzufahren- ein Striking, welches den Brasilianer, der einen nicht zu unterschätzenden Größenvorteil besaß, in extreme Probleme brachte, sodass die Entscheidung zugunsten von Griffin reine Formsache war.
Obwohl er im Großteil seiner Kämpfe bei der UFC die "Fight of the Night"-Auszeichnung gewann, welche für besonders spannende Kämpfe verliehen wird, fehlte dem Amerikaner oft die fähigkeit, den Kampf vorzeitig zu beenden. Dies ist bisher der einzige Unterschied zu Lidell: Griffin hat nicht so viele bemerkenswerte und spektakuläre KOs auf seinem Konto!
Doch auch dieses Manko könnte bald der Vergangenheit angehören, wie sich mit dem KO von Hermes Franca bei "UFC 103" bereits andeutete.

Tyson Griffin ist daher mein persönlicher Geheimtipp für die Nachfolge Chuck Lidells als beliebtester Kämpfer der Mixed Martial Arts.

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